Consent Checker

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Sind Klaviyo und das Meta-Pixel DSGVO-konform einsetzbar?

Ja, beide sind einsetzbar — aber erst nach einer wirksamen Einwilligung, und das ist genau die Stelle, an der es in der Praxis scheitert. Weder Klaviyo noch das Meta-Pixel sind „an sich“ unzulaessig. Unzulaessig ist, sie zu laden, bevor jemand zugestimmt hat.

Zuletzt geprüft:

Ist das Meta-Pixel illegal? Es gab doch Urteile.

Hier wird regelmaessig etwas durcheinandergebracht, auch von Agenturen. Die bekannten Entscheidungen richteten sich gegen Meta als Anbieter — nicht gegen Shop-Betreiber, die das Pixel einsetzen.

Fuer dich als Betreiber bleibt es deshalb bei der einfachen Regel: Das Pixel darf laufen, sobald eine wirksame Einwilligung vorliegt. Wer dir erzaehlt, Shop-Betreiber seien reihenweise fuer den Pixel-Einsatz verurteilt worden, argumentiert mit der falschen Urteilslage.

Ist Klaviyo DSGVO-konform?

Klaviyo als Dienst laesst sich datenschutzkonform einsetzen — mit Auftragsverarbeitungsvertrag und einer Rechtsgrundlage fuer den E-Mail-Versand. Die kritische Stelle ist nicht der Versand, sondern das Onsite-Tracking.

Klaviyo bindet sich haeufig ueber mehrere unabhaengige Wege ein. Wir haben in einem Projekt vier voneinander unabhaengige Lader gefunden — abgesichert war zunaechst nur einer. Das Ergebnis: Das Banner war korrekt, das Ablehnen wirkungslos.

Was heisst „Load-Gate“ und warum reicht ein Consent-Tool nicht?

Ein Load-Gate bedeutet, dass das Skript gar nicht erst geladen wird, solange keine Einwilligung vorliegt — statt es zu laden und zu hoffen, dass es sich zurueckhaelt.

Viele Consent-Tools blockieren zuverlaessig nur, was ueber sie eingebunden ist. Was fest im Theme steht oder ueber ein App-Embed kommt, laeuft daran vorbei. Deshalb muss jeder Ladeweg einzeln abgesichert und danach nachgemessen werden.

Reicht es, den Dienst im Consent-Tool als „Marketing“ zu kategorisieren?

Nein. Die Kategorie beschreibt die Absicht, nicht das Verhalten. Ob der Dienst tatsaechlich wartet, entscheidet sich daran, wie er eingebunden ist — nicht daran, in welcher Schublade er im Tool steht.

Genau diese Luecke zwischen Konfiguration und Verhalten ist der Grund, warum Shops mit sauber gepflegtem Consent-Tool trotzdem durchfallen.

Und die Conversions-API — laeuft die am Consent vorbei?

Nein. Serverseitiges Tracking aendert nichts an der Einwilligungspflicht; es verlagert nur den Uebertragungsweg. Wenn die Daten aus dem Browser des Nutzers stammen oder ihn identifizierbar machen, braucht es weiterhin eine Rechtsgrundlage.

Serverseitig ist ein Werkzeug fuer Datenqualitaet und Ad-Blocker-Resistenz — kein Weg um die Einwilligung herum. Wer es so verkauft, verkauft dir ein Risiko.

Was ist realistisch erreichbar?

Sehr viel. In einem Projekt haben wir einen Shop von 0 von 100 auf 93 von 100 gebracht: von acht bis elf Trackern vor der Einwilligung auf null, Ablehnen wirksam, Consent-Mode-Defaults auf `denied`, Google Fonts selbst gehostet.

Der Weg dorthin bestand aus vielen kleinen, einzeln nachgemessenen Schritten — nicht aus einem Schalter. Mehrfach mussten wir Zwischenstaende korrigieren, weil eine Nachmessung eine frueher getroffene Annahme widerlegt hat.

Diese Seite erklärt, was technisch passiert. Sie ist keine Rechtsberatung — die rechtliche Bewertung gehört zu deinem Anwalt oder Datenschutzbeauftragten.

Nicht die Dienste sind das Problem, sondern der Zeitpunkt. Der kostenlose Scan zeigt dir, welcher Dienst ueber welchen Weg zu frueh laedt.

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Klaviyo & Meta-Pixel DSGVO-konform einbinden — Consent Checker